Wichtig: folgender Beitrag spiegelt meine subjektive Meinung wider, alle Beispiele beziehen sich nicht auf alle, sondern auf die Mehrheit.
Ich versuche in diesem Beitrag eine Frage zu stellen, was ist der eigentliche Kern dieser Finanzkrise und ob die Maßnahmen ausreichen, die heutzutage von der Regierungen und Unternehmen ergriffen werden.
Um eins vorweg zu nehmen, möchte ich mich bekennen, dass meine Vorstellung über die sog. Finanzkrise sich im Laufe der letzten Monate komplett geändert hat. Nach abertausend gelesenen Nachrichten und Unternehmensberichten ist mir klar geworden, dass das Problem falsch angesehen und interpretiert wird, in Folge dessen all die Lösungen und Vorschläge zur Bekämpfung der Finanzkrise als irrelevant zu sehen sind. Wahrscheinlich werden die sog. Finanzspritzen bestimmte Konzerne noch einige Zeit am Leben halten, das Verbraucher-Problem wird dadurch aber nicht gelöst.
Nun sind wir bei der spannender Verbrauchertheme. Übrigens, meinen Sie immernoch im ernst, dass wir mit den bestehenden Finanzinstrumenten noch weiter kommen? Oder, die sich selbst als Lehre genannten BWL und VWL uns weiterhelfen werden? Wir müssen aber nicht vergessen, dass die Werte, die wir heute haben, und worauf sich unsere Finanzsysteme weltweit beziehen, eigentlich keinen esthetischen Wert haben!
Es wird uns seit der Geburt gepredigt, von unseren Eltern, unseren Schullehrer, überall im Fernsehen und der Werbung, dass wenn Du etwas besitzt, dann bist Du was. Und wir tun alles, um unser Leben mit dieser nutzloser Attributik, Marken und Symbole aufzufüllen. Ja, ich will Apple, ich will Guccitasche, ich will… Zur besseren Hypnose hilft auch die Werbung, die alles dafür macht, um eigentlich nutzlose Sachen zu kaufen. Wie ein Werbeslogan besagt: „Geiz ist geil!“ „Oder, erfüllen Sie Ihre Träume und…“ Kauf, kauf, egal brauchst du es oder nicht!
Wollen wir wirklich, dass diese Werbeslogans unser Leben bestimmen? Solange wir als blinde in diese Richtung geführt werden, zerstören wir uns selbst . Wir sind als Verbraucher erzogen worden, uns wurde sehr viel versprochen, und jetzt ist der Anfang, wo wir sehen, dass etwas falsch in unserem Leben, unserer Prioritäten und Entscheidungen gelaufen ist.
Die Finanzkrise war also nicht zu verbeugen, es sei wir haben unsere Denkweise von heute auf morgen geändert. Es ist viel mehr die Krise in unserem Denken, in unseren falschen Werten und Zielen.



































1 Antwort bis jetzt ↓
1 Rob // Mrz 8, 2009 at 23:49
Vielleich ist es auch sinnvoll, was du sagst. Die Frage lautet: Was soll man jetzt tun?
Grüße
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